Im Gespräch:

Julian Stock vom Good Food Collective, warum müssen wir eine kollektive Krise auch kollektiv lösen?

Im Gespräch:

Julian Stock vom Good Food Collective, warum müssen wir eine kollektive Krise auch kollektiv lösen?

Als ‚Head of Sustainability‘ bei der Hamburger Agentur blood weiß Julian, wo wir gemeinsam für mehr Transparenz & nachhaltiges Handeln ansetzen müssen.

“Wir sind kein Kollektiv mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit zwei offenen Armen”, sagt Julian vom Good Food Collective und möchte die grüne Revolution im Foodbereich mit undogmatischen Ansätzen & einem Fokus auf echten Genuss antreiben. Wie er das schafft? Indem das Good Food Collective – bestehend aus vielen nachhaltigen Brands – Wissen für uns als Konsument:innen bereitstellt und es möglich macht, Nachhaltigkeit zu verstehen und zu leben.

Wie oft möchten wir im Supermarkt die richtige Entscheidung treffen, sind aber vor so viele Fragen gestellt: Ist Palmöl okay, wenn ich vegan einkaufe? Greife ich zu Bio-Gemüse, aber in Plastik verpackt? Hinter welcher Verpackung steckt wirklich ein gutes Produkt & nicht nur eine schöne Illustration? Wer sich für solche Fragen und eine nachhaltigere Lebensweise interessiert, der wird hier spannenden Input von Julian bekommen und verstehen, was genau das Ziel des Good Food Collective eigentlich ist.

Du willst noch mehr über die Vision des Good Food Collectives erfahren? Dann höre jetzt in unsere Podcastfolge mit Julian rein!

Die Relevanz von Ernährung für den eigenen ökologischen Fußabdruck ist mega groß: Ein knappes Viertel der globalen Treibhausgasemissionen verursacht der Food-Sektor!

Julian vom Good Food Collective

Wenn Konsum, dann richtig

„Die Relevanz von Ernährung für den eigenen ökologischen Fußabdruck ist mega groß: Ein knappes Viertel der globalen Treibhausgasemissionen verursacht der Food-Sektor“, erklärt uns Julian. „Wir wollen uns gegen das ‚business as usual‘ stellen und ‚business as a revolution‘ leben, um zu zeigen, dass es anders geht. Dass die Lösungen da sind und man auch die Gesellschaft ganz einfach auf die Reise mitnehmen kann. Dass es Spaß machen kann und lösungsorientiert, bunt & positiv ist, eben nicht immer der erhobene Zeigefinger oder der Verzicht sein muss. Machen wir uns nichts vor: Insgesamt müssen wir ein bisschen was runterschrauben. Aber es geht ja um das: Weniger und wenn dann richtig – und ums letztere kümmern wir uns im Good Food Collective.“

 

Der konkrete Plan des Kollektivs

Das Good Food Collective möchte mit seinen Mitgliedern – die du übrigens alle hier aufgelistet findest – dieses Jahr mehrere Kampagnen zum Thema Nachhaltigkeit umsetzen. „Wir erklären Zusammenhänge und bieten Lösungsansätze an, zeigen, wer wie am sozialökologischen Wandel arbeitet“, sagt Julian. „Wir liefern einen Querschnitt über die Dimensionen der Nachhaltigkeit – also ökologisch, ökonomisch, sozial. Wir zeigen, welche konkreten Initiativen stehen denn eigentlich dahinter, welches Unternehmen macht was und welche konkreten Lösungen haben wir in diesem breiten Fächer. Um zu zeigen, warum über den richtigen Griff ins Regel schon eine ganze Menge gemacht ist, was ja wiederum eine große ‚power to the people‘  ist. Du stehst mittlerweile selbst im Discounter vorm Regal und hast die Wahl zwischen einem Produkt aus konventioneller Landwirtschaft und einem Bio-Produkt, also musst nur einmal links oder rechts greifen und den Zusammenhang herstellen, warum das so wichtig ist, an der richtigen Stelle die richtige Marke zu greifen. Das betrachten wir als unsere Aufgabe.“

© Header: Lycka / weitere Bilder: Good Food Collective

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